Anwaltshaftung

Sie wollen gegen Ihren Anwalt einen Schadensersatzanspruch wegen einer Pflichtverletzung geltend machen? 

Haben Sie den Eindruck, Ihr Anwalt hat Sie falsch beraten? 

In der Öffentlichkeit ist oft weitgehend unbekannt, dass falsche oder unvollständige Beratung, falsche Mandatsbearbeitung oder fehlerhafte Prozessführung  durch einen Rechtsanwalt Schadensersatzansprüche für den Mandanten gegen den Rechtsanwalt auslöst. 

Wir überprüfen für Sie, ob Ihrem Anwalt bei der Sachbearbeitung Ihres Mandats ein Fehler zur Last gelegt werden kann. Wenn ja, prüfen wir, ob dieser Anwaltsfehler auch ursächlich für einen finanziellen Schaden des Mandanten war. Die Fälle der Anwaltshaftung haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Sie als Mandant haben einen Anspruch auf ordnungsgemäße Erfüllung. 

Die Aufgabe eines Anwalts ist es:

  • seinen Mandanten umfassend zu beraten und zu einer sachgerechten Entscheidung beizutragen
  • den Mandanten vor Fehlentscheidungen zu bewahren
  • die Rechte des Mandanten umfassend zu sichern.     

Die Rechtsbeziehung zwischen Mandant und Anwalt ist ein Vertragsverhältnis  (grds. Geschäftsbesorgungsvertrag, gem. § 675 BGB - wie jedes andere auch. Deshalb können wie sonst auch bei Fehlleistungen Vertragsverletzungen in Betracht kommen:  vertragsähnliche und außervertragliche   (nichtdeliktische) Haftungsgrundlagen, z.B. bei der Unverzüglichkeit der  Ablehnung einer Mandantschaft oder im Falle eines nachvertraglichen Fehlverhaltens z.B.  Mandatskündigung zur Unzeit, am Tag der mündlichen Verhandlung. Selbst die falsche oder unvollständige Beratung durch einen Anwalt kann zu Schadensersatzansprüchen gegen Ihren Anwalt führen. Die häufigsten Fälle der Anwaltshaftung sind die, der Versäumung einer Frist oder Fehler bei einem Klageantrag.  Anwälte haben für solche Haftungsfälle eine Berufshaftpflichtversicherung (vgl. § 51 BRAO).

Sie haben eine Rechtsschutzversicherung? Diese deckt für gewöhnlich die Klärung der Frage nach der Anwaltshaftung ab. 

Steht fest, der Anwalt hat schuldhaft seine Pflicht verletzt, dann kann der Mandant zwar nicht wegen mangelhafter Dienstleistung die Vergütung des Anwalts mindern, er kann jedoch nach § 280 Abs. 1 BGB Schadensersatz verlangen, so die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.

Das sind die Hauptpflichten aus einem Anwaltsvertrag: 

- rechtliche Beurteilung des gesamten Sachverhalts- insbesondere Kenntnis der höchstrichterlichen Rechtsprechung 

  das bedeutet umfassende Rechtsprüfung 

- bei mehreren Möglichkeiten ist der relativ sicherste Weg zu wählen

- Informationspflichten des Mandanten 

- Aufklärungspflichten

-Verschwiegenheitspflichten

Wurde der Anwaltsfehler in einem gerichtlich anhängigen Rechtsstreit begangen, ist zu klären, ob dieses Verfahren ohne die anwaltliche Fehlleistung bzw. bei ordnungsgemäßer anwaltlichen Beratung bzw. ordnungsgemäßen anwaltlichen Handeln zugunsten des Mandanten ausgegangen wäre.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Anwalt Sie falsch beraten hat! Nutzen Sie dazu auch unseren Online-Service!

 

 



 

 

 

     
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